Die Kapelle befindet sich am Rande der Gemeinde St.Oswald bei Plankenwarth im Schnittpunkt zu den Gemeinden St.Bartholomä und Gratwein-Straßengel (ehemals Eisbach). Das Gebiet um die Kapelle wird als „Oswaldeck“ bezeichnet und liegt im Pfarrgebiet der Pfarre St.Oswald bei Planken­warth. In den Aufzeichnungen des Burgfriedes Althofen (Gerichtsbezirk zur Zeit Maria Theresias) ist im 18. Jahr­hundert an dieser Stelle ein Wetterkreuz bzw. Bildstock erwähnt, wo die Bewohner um Gesundheit und ertrag­reiche Ernte beteten. Die ursprüngliche Kapelle dürfte, einer Inschrift im Dachstuhl nach, im Jahr 1848 errichtet worden sein. Die ersten Bilddokumente der Kapelle stammen aus dem Jahre 1906. Über die Jahrzehnte hin war es notwendig, Renovierungen des Baues durchzu­führen. So wurde 1958 das Schindeldach durch ein Eternitdach ersetzt und um 1960 wurde auf Initiative der Nachbarn eine weitere größere Renovierung umgesetzt. Die Erhaltung und Pflege der Kapelle wurde von den Grundeigentümern mit Unterstützung der Nachbarn durchgeführt. In den darauffolgenden Jahrzehnten ver­schlechterte sich der Bauzustand so gravierend, dass eine dringende Generalsanierung notwendig wurde. Im Zuge dieser Überlegungen kam es zur Gründung eines eigenen Vereines dem „Verein zur Erhaltung der Hahnbäck­kapelle“. Dieser schaffte es, mit großartiger Unter­stützung der „Oswaldeckler“, die Finanzierung und den Neubau der Kapelle, im alten Stile umzusetzen. Am 28. September 1997 konnte die neuerrichtete Hahnbäck­kapelle feierlich eingeweiht werden.

Seit diesem Tage ist die Kapelle für die Bewohner vom „Oswaldeck“ wieder ein schöner und wichtiger Mittelpunkt für den religiösen Jahresablauf. So sind die Osterspeisensegnung, die Maiandacht, die Bittandacht und Bittprozession mit Hl. Messe wichtige christliche Feste, die bei dieser Kapelle abgehalten werden. Pilger des Weststeirischen Jakobsweges und Wallfahrer nach Mariazell oder nach Maria Lankowitz halten sich an die Inschrift auf der Hahnbäckkapelle: „Lieber Christ geh nicht vorbei, bis Jesus und Maria gegrüßet sei“.

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